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Osterbräuche in den Dolomiten

Die Ostertage kommen immer näher und überall begegnen einem bereits Osterhasen und bunt verzierte Ostereier. Doch eigentlich beginnen die jährlichen Osterrituale hier im Dolomitengebiet erst eine Woche vor dem großen Fest: Der Startschuss fällt am Palmsonntag. Dann wird in jeder Familie der sogenannte „Palmesel“ gekürt, nämlich das Familienmitglied, welches als letztes aus den Federn kommt.

Für diesen Tag steht außerdem die Segnung des Palmbesens an. Weiterlesen

Die Südtiroler Plente

Polenta (im Dialekt Plente genannt) ist ein aus Maisgrieß hergestelltes Gericht, welches in den Dolomiten zur Kochtradition gehört. Besonders in der gegenwärten Fastenzeit wird die Plente gerne an Freitagen, an welchen besonders streng gefastet wird, gekocht.

Der feste Maisbrei ist sehr mehreren hundert Jahren fester Bestandteil unserer Küche – früher weil er viele Mägen für wenig Geld satt gemacht hatt, heute weil er einfach gut schmeckt und mit immer wieder neuen Komponenten gemischt bzw. verfeinert wird.

So findet man die Polenta in unserer alltäglichen Küche mit Gulasch oder Käse. In feinen Restarants wird sie als Nocken oder gebraten zu Fleisch und auch Fisch serviert.

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Südtiroler Pressknödel

Die Käsepressknödel gehören zu den typischen Gerichten im Dolomitenraum. Besonders beliebt sind sie auf Berg- und Almhütten, denn nach einer ausgiebigen Wanderung oder Skitour schmecken sie besonders lecker.

 

Üblicherweise werden sie mit dem typischen Südtiroler Graukäse zubereitet, alternativ kann aber auch ein schnittfesten Bergkäse verwenden werden. Ihren Namen haben die Pressknödel von ihrer besonderen Form: sie werden nämlich zusammengedrückt, also gepresst. Trotzdem sind sie einfach in der Herstellung, seht selbst:

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Speckknödel – Ein Leibgericht in den Dolomiten

Der Knödel in seinen verschiedensten Variationen ist auf jeden Fall eines der Tiroler Leibgerichte, insbesondere jedoch der Speckknödel. Früher sagte man: Ein Tiroler Knödl muss mit viel Liebe geschaffen werden, von einer Köchin mit Liebe, von einer Gattin aus Liebe! Er muss kugelrund sein, rogl (locker im Gefüge), nicht zu lotschat (weich), nicht zu hart, darf nicht raß (versalzen) und nicht lobe (salzarm) sein. Das wichtigste ist jedoch der Speck im Knödel, echter Speck in den Tiroler Farben: weiß und rot. Er ist es, der einen Knödel erst zum „Tiroler Knödel“ macht.

Dieses Gericht gibt es seit so langer Zeit, dass es zu dessen Entstehung nur mehr Sagen gibt:

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